Praxis Dr. Stadelmann
ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE
Dr. med. Anton Stadelmann
Stockerstrasse 42 - 8002 Zürich - Tel. 044 262 01 62 - Fax. 044 262 01 64 
dr.stadelmann
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Arthroskopie

Arthroskopie nennen wir die Gelenkspiegelung. Geeignet für die Gelenkspiegelung sind das Kniegelenk, das Schultergelenk, das obere Sprunggelenk, das Ellbogengelenk und das Handgelenk. In seltenen Fällen wird auch das Hüftgelenk arthroskopiert.

Die Arthroskopie wird besonders gerne angewendet, wenn gleichzeitig arthroskopische Operationen durchgeführt werden sollen. Für die arthroskopisch unterstützte Operation ist meist nicht eine richtige Gelenkseröffnung nötig, sondern es werden die Instrumente nur durch sogenannte Stichinzisionen (Schlüssellochschnitte) eingeführt. Für diese Art Operationen sind in den letzten Jahren viele spezielle Instrumente entwickelt worden. Die Instrumente und die dazugehörigen Techniken werden auch heute noch ständig verbessert. 

Leider wird gelegentlich auch der gute alte Laser noch als letzte Neuigkeit angepriesen. Die durch Laseranwendung in Gelenken gesehenen Schäden verbieten eigentlich eine weitere Anwendung dieser Technik in einem Gelenk.  

 

Häufig ausgeführte arthroskopische Operationen sind:

Am Kniegelenk:

Die Meniskektomie (Entfernung von Teilen eines Meniskus).

Die Meniskusnaht (Wieder annähen eines abgerissenen Meniskus)

Das Verschrauben eines Dissekats (eines Knochen-Knorpelteils, das sich aus dem Verband mit dem Knochen gelöst hat).

Die Synovektomie, das heisst die Entfernung der Synovialis (Gelenkhaut), wenn das Gelenk wegen einem Infekt oder einer entzündlichen Gelenkkrankheit immer entzündet und damit geschwollen ist. 

 

Sie sehen oben den Aussenmeniskus eines linken Kniegelenks. Der Meniskus wird mit dem Tast- 

häkchen gehalten. Links ist die Popliteussehne zu sehen, welche durch den Aussenmeniskus hin-

durchzieht. Der Schlitz wo die Popliteussehne durchzieht ist hier nicht ausgeweitet (nicht eingerissen). 

 

Auf dem  Bild oben befindet sich das Arthroskop (der Gelenkspiegel) in der Mitte des Kniegelenks. Das Tasthäkchen wird von links an das vordere Kreuzband (rechts vom Tasthäkchen) gedrückt.  Das  vordere Kreuzband zeigt keine Faserrisse und ist schön angespannt.  

 

Am  Schultergelenk:

Die Acromioplastik (Erweitern des Schulterdaches durch Abschleifen von Knochen, welcher eine Sehne behindert respektive einklemmt). Dabei wird die Bursa (Schleimbeutel) meist auch gleichzeitig entfernt. Die Entfernung des Schleimbeutels erfolgt heute meist mit einem Radiofrequenzgerät.

Die Limbusrefixation (Befestigen des vorderen Knorpelrandes und der Bänder, welche beim Aushängen der Schulter abreissen können). Zeichnungen zu dieser Operation finden Sie auf dieser hompage unter "Schulterchirurgie". 

Naht der Rotatorenmanschette (Es geht um die Reparatur von gerissenen Sehnen des Muskulus supraspinatus, des Muskulus infraspinatus und des Muskulus subskapularis). Diese Sehnen reissen manchmal bei einem Unfall, können aber auch langsam einreissen und die Funktion verlieren. 

Die Naht oder Reinsertion der Rotatorensehnen wird heute meist   arthroskopisch ausgeführt.  Der grosse Vorteil der arthroskopisch ausgeführten "Reparatur" der sog. Rotatorenmanschette liegt darin, dass der Deltamuskel nicht vom Schulterdach abgelöst werden muss und dass nach der Operation viel weniger Schmerzen auftreten.  Die Gelenkseröffnung wird praktisch nicht mehr angewendet.  Weitere Informationen über die Schulter sind auf dieser homepage unter   Medizinisches Angebot "Schulterchirurgie" zu finden. 

Die Synovektomie, das heisst die Entfernung der Synovialis (Gelenkhaut) wenn das Gelenk wegen einer entzündlichen rheumatischen Gelenkskrankheit entzündet ist. 

 

Die Bizepstenodese wird praktisch immer arthroskopisch ausgeführt. Diese Operation wird notwendig wenn die lange Bizepssehne durch einen Unfall oder wegen chronischer Entzündung beschädigt ist. Dabei wird die Sehne an der Schulterpfanne abgeschnitten und der Stumpf vorne am Schulterkopf befestigt. Wie für die Reinsertion der Rotatorensehnen und für die Reinsertion des Limbus werden dabei sogenannte Knochenanker verwendet.  

 

Am oberen Sprunggelenk: 

Das Entfernen von Knorpelteilen,  sogenannten Gelenkmäusen.

Das Abschleifen von Osteophyten (Knochenvorspünge), welche die Beweglichkeit einschränken.

Das Verschrauben oder das Anbohren eines Dissekats (eines Knochen-Knorpelteils, das sich aus dem Verband mit dem Sprungbein gelöst hat).

Weitere Informationen über Operationen am Fuss sind auf dieser homepage unter   Medizinisches Angebot "Handchirurgie und Fusschirurgie" zu finden.  

Am  Ellbogengelenk:

Das Entfernen von Knorpelteilen oder Knochenstücken. Eine sogenannte "Gelenkmaus" lateinisch corpus librum kann Gelenkblockaden und damit einerseits Beschwerden und anderseits Schwellungen und Gelenkschäden verursachen. 

Bewährt hat sich auch das arthroskopische Ausspülen zusammen mit einer Synovialektomie bei Chondromatose des Ellenbogengelenks. Die Beweglichkeit konnte regelmässig deutlich verbessert werden. 

Das Abschleifen von Osteophyten. Solche Osteophyten (Knochenvorsprünge, welche im Röntgenbild als Kochenzacken gesehen werden) bilden sich zum Beispiel nach einem Knochenbruch. Die Beweglichkeit kann durch solche Osteophyten erheblich eingeschränkt werden. 

 

Am Handgelenk:

Das Entfernen von Knorpelteilen, vor allem nach Verletzung des Fibrocartilago triangularis (eines Knorpels zwischen Ulna (Elle) und Os triquetrum (ein Handwurzelknochen). 

Die Handgelenksarhroskopie wird selten auch angewendet um während oder nach einer  Behandlung eines Knochenbruchs die Gelenkfläche zu kontrollieren oder Knorpelteile zu entfernen. 

Bei Verdacht auf Risse von bestimmten Bändern im Handwurzelbereich kann das Ausmass der Verletzung  arthroskopisch beurteilt werden. 

Weitere Informationen über Operationen am Fuss sind auf dieser homepage unter   Medizinisches Angebot   www.orthopaedie-stadelmann.ch/unfall.html zu finden.   

Selten ausgeführte arthroskopische Operationen sind:

 Am Hüftgelenk:

Das Entfernen von Knorpelteilen aus dem Gelenk

Das Glätten des Limbus (Knorpelrand an der Hüftpfanne), welcher wie ein Meniskus im Knie auch Risse bekommen kann. 

 

Weitere Informationen finden Sie bei  www.orthopaedie-zuerich.info


copyright Feb. 2000       1st Update: 17.04.2007     last update Nov. 2012